Elementarversicherung in Fernwald – Schutz, wenn Naturgewalten Schäden verursachen
Starkregen, Überschwemmung oder Rückstau können nahezu jede Immobilie treffen. Wir prüfen persönlich, wie Sie Gebäude und Hausrat sinnvoll ergänzen und finanzielle Risiken begrenzen können.
Naturgefahren beginnen nicht erst am Flussufer
Viele Eigentümer gehen davon aus, dass ihr Haus nicht gefährdet ist, weil kein Fluss oder Bach in unmittelbarer Nähe liegt. Doch intensiver Starkregen, überlastete Kanalisation oder versiegelte Flächen können auch abseits klassischer Hochwassergebiete zu Überflutungen und Rückstau führen.
Wenn Wasser in Keller, Wohnräume oder technische Anlagen eindringt, entstehen schnell hohe Kosten für Trocknung, Sanierung, Reparaturen und Ersatz. Eine passende Elementarversicherung kann Gebäude und Hausrat gegen ausgewählte Naturgefahren ergänzend absichern.
Marc Rohrmus prüft gemeinsam mit Ihnen, welches Risiko für Ihre Immobilie besteht und welche Ergänzung sinnvoll ist.
Was schützt eine Elementarversicherung?
Eine Elementarversicherung erweitert in der Regel eine bestehende Wohngebäude- oder Hausratversicherung um bestimmte Naturgefahren, die im normalen Grundschutz häufig nicht automatisch enthalten sind.
Wohngebäudeversicherung
Schützt das Gebäude typischerweise unter anderem bei Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel.
Zur WohngebäudeversicherungHausratversicherung
Schützt bewegliche Gegenstände wie Möbel, Technik, Kleidung und persönliche Werte gegen vereinbarte Gefahren.
Zur HausratversicherungElementarschutz
Ergänzt den bestehenden Schutz um bestimmte Naturgefahren wie Starkregen, Überschwemmung, Rückstau oder Erdrutsch.
Elementarschutz ist üblicherweise ein optionaler Zusatzbaustein. Welche Gefahren konkret eingeschlossen sind, richtet sich nach Tarif und Vertragsbedingungen.
Welche Naturgefahren können abgesichert werden?
Acht Naturgefahren, die im Elementarschutz je nach Tarif eingeschlossen werden können.
Starkregen und Überflutung
Große Niederschlagsmengen können Grundstücke, Keller und Wohnräume innerhalb kurzer Zeit überfluten.
Überschwemmung
Tritt ein Gewässer über die Ufer und erreicht das Grundstück oder Gebäude, können erhebliche Schäden entstehen.
Rückstau
Überlastete Abwasserleitungen können Wasser zurück ins Gebäude drücken. Eine funktionsfähige Rückstausicherung kann Voraussetzung für den Schutz sein.
Erdbeben
Auch seltene Naturereignisse können schwere Schäden an Gebäuden und Inventar verursachen.
Erdsenkung
Senkt sich der natürliche Erdboden ab, können Risse, Verschiebungen und strukturelle Gebäudeschäden entstehen.
Erdrutsch
Naturbedingte Erdbewegungen können Grundstücke und Gebäude erheblich beschädigen.
Schneedruck
Das Gewicht großer Schneemengen kann Dächer und tragende Bauteile beschädigen.
Lawinen und Vulkanausbruch
Auch diese Naturgefahren können je nach Tarif zum versicherten Umfang gehören.
Nicht jedes Ereignis ist automatisch versichert. Ursache, Schadensituation, Schutzmaßnahmen und Vertragsbedingungen sind entscheidend.
Starkregen kann jede Straße treffen
Starkregen ist häufig sehr lokal. Innerhalb kurzer Zeit können große Wassermengen fallen, während wenige Kilometer weiter kaum Niederschlag auftritt. Entscheidend ist daher nicht nur die Nähe zu einem Fluss, sondern auch, wie Wasser auf dem Grundstück abfließt und ob Keller, Lichtschächte, Türen oder Abwasserleitungen geschützt sind.
Keller und Souterrain
Tiefer liegende Räume sind besonders gefährdet, wenn Wasser von außen eindringt.
Lichtschächte und Außentreppen
Niedrig gelegene Öffnungen können Wasser bei Starkregen schnell ins Gebäude leiten.
Tiefer liegende Garagen
Garagen unterhalb des Straßenniveaus können bei Überflutung schnell volllaufen.
Überlastete Kanalisation und Rückstau
Wenn das Kanalnetz überlastet ist, kann Wasser zurück ins Gebäude gedrückt werden.
Ein Ereignis – zwei mögliche Schäden
Bei einer Überschwemmung können sowohl das Gebäude als auch der darin befindliche Hausrat beschädigt werden. Deshalb muss geprüft werden, ob Elementarschutz in beiden Bereichen sinnvoll eingeschlossen ist.
Schäden am Gebäude
- durchfeuchtete Wände und Böden
- beschädigte Heizungsanlage
- zerstörte Gebäudetechnik
- notwendige Trocknung und Sanierung
- im Extremfall Abriss oder Wiederaufbau
- mögliche Kosten für Ersatzunterkunft oder Mietausfall, abhängig vom Tarif
Schäden am Hausrat
- Möbel
- Elektrogeräte
- Kleidung
- persönliche Gegenstände
- Vorräte und Einrichtungsgegenstände
- Reparatur oder Ersatz zum vereinbarten Wert
Versicherungsschutz beginnt auch mit Vorsorge
Bei Elementarschutz können bestimmte bauliche oder organisatorische Schutzmaßnahmen vorausgesetzt werden. Besonders wichtig ist häufig eine geeignete und regelmäßig gewartete Rückstausicherung.
Welche Pflichten konkret gelten, ergibt sich aus den jeweiligen Versicherungsbedingungen. Werden vorgeschriebene Schutzmaßnahmen nicht eingehalten, kann dies Auswirkungen auf die Leistung haben.
Wie wird das Überschwemmungsrisiko bewertet?
Versicherer berücksichtigen bei der Einschätzung des Risikos unter anderem den Standort des Gebäudes und dessen statistische Gefährdung. Das ZÜRS-System ordnet Adressen unterschiedlichen Gefährdungsklassen für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen zu.
- Lage und Gefährdung beeinflussen Beitrag und Versicherbarkeit.
- Ein niedriges statistisches Hochwasserrisiko bedeutet nicht, dass Starkregen ausgeschlossen ist.
- In höher gefährdeten Gebieten können Selbstbehalte, besondere Schutzauflagen, Einschränkungen oder Ablehnungen vorkommen.
- Marc prüft die konkrete Situation und erklärt die Möglichkeiten verständlich.
Elementarschutz ist nicht nur ein Thema für klassische Hochwassergebiete
Für diese Eigentümer und Mieter ist eine Prüfung besonders sinnvoll.
Eigentümer von Einfamilienhäusern
Zum Schutz der Gebäudesubstanz und der eigenen Investition.
Eigentümer von Mehrfamilienhäusern
Damit Sanierungskosten und mögliche Mietausfälle nicht allein getragen werden müssen.
Mieter
Weil auch Möbel, Technik und persönliche Gegenstände durch Naturgefahren beschädigt werden können.
Immobilien mit Keller oder Souterrain
Tiefer liegende Bereiche sind bei Starkregen und Rückstau besonders gefährdet.
Modernisierte Gebäude mit Haustechnik
Heizung, Wärmepumpe, Elektrik und weitere Technik können durch eindringendes Wasser erheblich beschädigt werden.
Eigentümer mit Photovoltaik und Nebengebäuden
Zusätzliche Anlagen und Werte sollten in der Gesamtabsicherung berücksichtigt werden.
Eine Adresse allein erzählt nicht die ganze Geschichte
Für eine sinnvolle Einschätzung zählen nicht nur Postleitzahl und Gefährdungsklasse. Auch Grundstückslage, Keller, Bauweise, Rückstauschutz, Nutzung, Sanierungen und Vorschäden spielen eine Rolle.
Marc Rohrmus betrachtet gemeinsam mit Ihnen:
So entsteht kein pauschales Standardpaket, sondern ein Schutz, der zu Ihrer Immobilie und Ihrer persönlichen Situation passt.
Wenn Wasser eindringt, zählt schnelle Orientierung
Nach einer Überschwemmung oder einem Rückstau muss oft schnell gehandelt werden. Wasser muss abgepumpt, der Schaden dokumentiert und die Trocknung organisiert werden. Gleichzeitig dürfen Maßnahmen zur Schadenminderung nicht unnötig verzögert werden.
Marc Rohrmus unterstützt bei:
Aufgrund seiner geprüften Fachkompetenzen verfügt Marc über eine Regulierungsvollmacht. Dadurch können bestimmte Schadenfälle – abhängig von Art und Umfang – besonders schnell und unkompliziert begleitet werden.
Was Sie bei einem Elementarschaden zuerst tun sollten
Fünf Schritte, die helfen, den Schaden zu begrenzen und die Versicherung richtig zu informieren.
Sicherheit geht vor
Gefährdete Bereiche nicht betreten und elektrische Anlagen nur durch Fachkräfte prüfen lassen.
Schaden begrenzen
Wenn gefahrlos möglich, weiteres Eindringen von Wasser verhindern und gefährdete Gegenstände sichern.
Dokumentieren
Fotos und Videos vom Schaden, Wasserstand und betroffenen Gegenständen anfertigen.
Kontakt aufnehmen
Marc Rohrmus oder HDI schnellstmöglich informieren und weitere Schritte abstimmen.
Entsorgung nicht überstürzen
Beschädigte Gegenstände möglichst erst nach Rücksprache entsorgen, sofern keine Gesundheitsgefahr besteht.
Sofortmaßnahmen zur Schadenminderung dürfen und sollen durchgeführt werden, sofern sie sicher möglich sind.
So prüfen wir Ihren Schutz
In drei Schritten zu einer fundierten Einschätzung.
Bestehende Absicherung ansehen
Wir prüfen Wohngebäude, Hausrat und bereits enthaltene Zusatzbausteine.
Risiko und Schutzmaßnahmen einordnen
Lage, Keller, Rückstausicherung, Nutzung und Vorschäden werden berücksichtigt.
Passende Ergänzung auswählen
Sie erhalten eine verständliche Empfehlung zu Schutzumfang, Selbstbeteiligung und sinnvollen Bausteinen.
Ist Starkregen in Ihrer Absicherung wirklich enthalten?
Viele Eigentümer stellen erst nach einem Schaden fest, dass Überschwemmung oder Rückstau nicht automatisch versichert waren. Lassen Sie uns prüfen, welchen Schutz Sie bereits haben und wo eine sinnvolle Ergänzung notwendig ist.
Was wir für die Prüfung benötigen
Je genauer die Angaben, desto fundierter die Einschätzung.
Häufige Fragen zur Elementarversicherung
Naturgefahren lassen sich nicht verhindern – finanzielle Folgen lassen sich begrenzen
Ob Eigenheim, Mietwohnung oder Mehrfamilienhaus: Marc Rohrmus prüft, ob Ihr Gebäude und Ihr Hausrat bei Starkregen, Überschwemmung und Rückstau ausreichend geschützt sind.
